Die kleine Seele Eryjon Kapitel 11 Teil 2©

die kleine Seele Eryjon ist die Geschichte einer Seele, die auf dem Planeten Gottes Heimat wohnte. Eryjon verließ Gottes Heimat, um auf dem Planeten Erde geboren zu werden und die Aufgabe des göttlichen Seins auszuführen. Eryjon will dort für den Frieden wirken, damit seine Mitseelen den Weg zurück zu Gottes Heimat finden. Dies ist sein größter Wunsch und auch der Wunsch des Göttlichen Seins.

Die Herausforderung der Körperlichkeit für Eryjon Teil 2©

Eryjon war, wenn er mit seiner Mutter Shaila zusammen war, zufrieden, mit ihr konnte er sich ohne Wort verständigen. Im irdischen Dasein war Eryjon ein ruhiger zufriedenerer Säugling, dies zeigt sich für die Menschen, indem er nicht schrie und viel schlief. Die Menschen wussten nicht, dass er sich während des Schlafes mit seiner Seele verband und Seelenreisen vollzog. Die Seelenreisen waren für ihn wichtig, während diesen hatte er Bewegungsfreiheit und konnte für eine Weile der Körperlichkeit entfliehen. Die Reisen waren angenehm und lehrreich für ihn, auch verstärkte er darüber sein Wissen und seine medialen Fähigkeiten, die später in diesem Leben noch sehr wichtig für ihn sein würden.

Als Eryjon einige Wochen alt war und schlief, brachte ihn seine Seele an einen anderen Ort auf den Planten Erde. Er sah, dass dort Krieg herrschte. Die Menschen bekämpften sich und viele konnten sich nicht verteidigen. Er konnte sehen, dass die Menschen dort große Schmerzen hatten, Angst hatten. Er wollte sie trösten, ihnen Mut geben, Kraft geben, doch sie hörten ihn nicht, sahen ihn nicht, dass machte Eryjon so traurig und Verzweiflung überkam ihn. Er fragte El-Miera, was er tun solle, sagte ihm, es könne doch nicht sein, dass er zuschauen solle, ohne zu helfen. Er wünschte sich so sehr, dass ihre Seelen ihn hören, wahrnehmen könnten. El-Miera erinnerte ihn in diesem Augenblick daran, dass er in der Liebe bleiben müsse und sein Glaube an das Göttlichen Sein, die Kraft ist, die ihn trägt. Dies ist sehr wichtig für sein späteres Leben, denn durch seinen glauben kann er in seinem späteren Seelen helfen, aus ihrem Leid zu treten.

Dann geschah etwas Merkwürdiges. Er wurde zurück in seinen Körper geschleudert, dies ging sehr schnell. Etwas berührte ihn und es fühlte sich kalt und hart und unangenehm an. Er öffnete die Augen und sah ein Wesen, welches nach ihm griff. Eryjon erschrak, dass hatte er in diesem Dasein bis jetzt noch nicht erfahren. Aus der Natur seiner Körperlichkeit heraus kam Angst in ihm hoch und der Schreck ließ ihn vergessen, zu atmen. Darüber spürte er das Wesen nicht mehr und die Angst verlor sich. Als nächstes sah er eine Lichtsäule. Das Licht aus ihr war hell und strahlte Wärme und Liebe aus. Er wusste, dies war der Weg zu Gottesheimat, der Weg, der ihn all jene Ereignisse auf Erden entfliehen ließ. Würde er jetzt in die Lichtsäule gehen, dann bräuchte er nicht mehr im Schmerz sein, für all jene, die sich im Krieg befanden und denen er nicht helfen konnte. Im Licht würde er Frieden und Ruhe erfahren und wieder beim göttlichen Dasein sein, zusammen mit all den anderen Engeln und Seelen. Eryjon wollte schon auf das Licht zugehen, doch da hörte er die Stimme seiner Mutter Shaila, die verzweifelt nach ihm ruft.

Weiter geht es im näschsten Teil.

Licht und Liebe
Birgit